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Design Thinking

Die neue, innovative Denkweise aus den USA

Design Thinking ist ein neuartiges Modell, das aus den USA kommt und mittlerweile auch mehr Verbreitung in Deutschland findet. Bei diesem innovativen Modell werden – grob gesprochen – Lösungen zu Problemstellungen gefunden – und dies im Team sowie im Stile des „Designdenkens“. Es geht hierbei vor allem darum, die Empathie und das plastische Hineindenken in Lösungsfindungen zu verbessern. Beziehungsweise auch darum, komplexe Problemstellungen sinnvoll zu vereinfachen und mit den intern bestmöglichen Ressourcen zudem bestmögliche Lösungen und Ergebnisse zu kreieren.

Es handelt sich um ein Instrument, bei der alle Ressourcen eines Projektteams integriert werden. Um dies zu erreichen, ist es förderlich, eine innovative und Design-freundliche Kultur zu schaffen. Wichtig ist es, wenn einzelne Phasen des Prozesses umgesetzt werden, die richtigen Materialien zur Hand zu haben sowie eine innovations- und diskussionsfreundliche Atmosphäre zu schaffen. Hierzu ist es gut, einen starken und kompetenten Partner an seiner Seite zu haben, der sich bestens mit dem Modell, mit mobilem Equipment und einfach allem, was das professionelle Event ausmacht, auskennt.

 

Das „Design-Denken“: Prozess und Innovation

Das „Design-Denken“ ist eine Methode, die auf einem kreativen Prozess und insgesamt sieben Stufen basiert. Wirklich effektiv funktioniert sie, wenn sich Spezialisten verschiedener Disziplinen bei einem Event bzw. einer Veranstaltung zusammenfinden, beispielsweise im Rahmen eines Workshop, um Ideen und Lösungen zu entwickeln. Es geht um die innovative Ideenkreierung sowie Problemlösungsfindung, bei der nicht linear und auch nicht hierarchisch gedacht sowie gehandelt wird. Die sieben Prozessstufen sind:

 

Die einzelnen Schritte im Design Thinking Prozess

1) Define: Es wird zunächst entschieden, welche Aufgaben zu verfolgen sind. Es werden die Zielgruppe sowie Teilaufgaben und einzelne Prozesse bestimmt. Das Team kommt zu ersten Ergebnissen, welche Erfolgsfaktoren bestimmend sind und es legt ein Glossar an Erfolgsvokabeln (Stichwort: gemeinsames Vokabular, „gemeinsame Sprache“) fest.

2) Research: Zu der Gesamtaufgabe gilt es nun, etwaige Hindernisse zu erkennen, ähnliche Prozesse, Problemstellungen und gefundene Lösungen zu recherchieren und die Befürworter und Unterstützer (sachlich, finanziell, ideell) des eigenen Problems und Teams zu notieren. Zu diesem Zeitpunkt, zu dem das Problem bereits klar erkannt und in Teilprozesse zerlegt wurde, ist es zudem förderlich, wenn die Endkunden sowie Meinungsführer und externe Experten im Sinne eines Brainstormings dazu befragt werden, welchen kreativen Input sie leisten können.

3) Ideation: Nachdem die Recherchephase durchlaufen ist, können die Bedürfnisse und Motive der Endkunden bzw. der Zielgruppe identifiziert werden. Es gilt nun, so viele Lösungsmöglichkeiten wie möglich zu generieren. Das Brainstorming hierzu sollte genauestens protokolliert werden, damit keine Idee im weiteren Prozessfortlauf außen vor gelassen wird. Im Sinne der Brainstorming-Methode ist es in dieser dritten Phase nicht die Aufgabe, Ideen bereits zu bewerten oder zu kritisieren.

4) Prototype: Es geht im vierten Prozessschritt nun darum, die gewonnenen Ideen kreativ miteinander zu kombinieren, zu erweitern und zu verfeinern. Auf der Grundlage dieser erweiterten Ideen können sodann mehrere Vorlagen und Entwürfe kreiert werden, welche bereits einem Teil der Zielgruppe vorgelegt werden, um ein erstes Feedback zu erhalten. Der Zielgruppe bzw. dem letztendlichen Gremium oder Kunden wird daraufhin eine kleine Auswahl an Lösungen und Vorschlägen vorgelegt.

5) Choose: Um einzelne und klar abgegrenzte Vorschläge herausfiltern zu können, wird die ursprüngliche Zielsetzung wieder hervorgeholt. Hierzu dürfen keine Emotionen oder „Besitzdenken“ hinsichtlich einzelner Mitglieder oder Ideen stattfinden. Es müssen an dieser Stelle klare Entscheidungen bezüglich des „Ja“ oder „Nein“ für einzelne Ideen bzw. Lösungsvorschläge stattfinden. Ein „Mittelweg“ oder Konsens ist hier nicht zielführend.

6) Implement: In der Phase der Implementierung wird die gefundene Lösung in einzelne Aufgaben zerlegt. Es werden jeweilige Aufgaben und Umsetzungspläne beschrieben. Hierzu ist es wichtig, den Blick „nach innen“ zu richten sowie diesbezüglich danach zu fragen, welche Ressourcen intern vorhanden sind, um die einzelnen Aufgaben zu bewältigen. Hiernach können die Aufgaben umgesetzt werden. Und der Kunde bzw. Entscheidungsträger bekommt die schlussendliche Lösung vorgelegt.

7) Learn: Wichtig ist, dass bei jedem Prozessdurchlauf intern etwas gelernt wird. Erfahrungen, Fallstricke und Grenzen sind zu notieren. Es sollte zudem im Team diskutiert werden, welche Probleme bei der Umsetzung eines Projekts bestanden haben. Ebenso ist der Erfolg des Projektes bzw. der Lösung zu messen – nämlich um festzuhalten, was in Zukunft in der Agentur, bei der Beratung (des Kunden, aber auch intern im Team, bei Workshops etc.) oder auch bei der Umsetzung der sieben Schritte verbessert werden kann.

Dieser hier vorgestellte Prozess für ein Design Thinking ist ein sehr typischer – was jedoch nicht heißt, dass auch hiervon abweichende, unterschiedliche Verfahren zur Anwendung kommen können. Wichtig ist, dass alle Stufen jederzeit bearbeitet werden können, d.h. der Prozess ist nicht linear. Einzelne Stufen können wiederholt oder auch parallel zueinander durchgeführt werden.

 

Entwicklung neuer Führungsprinzipien und Denkweisen

Anhand des kreativen Prozesses und der sieben Stufen, mit denen Lösungen kreiert werden, wird deutlich, dass dieser Ansatz für vielerlei Fragestellungen in Frage kommt. Ob in der Agentur mit Full-Service-Angeboten, in der klassischen Beratung oder in jeglichen Unternehmen, in denen ein Workshop oder allgemein eine Veranstaltung zur kreativen Ideen- und Lösungsfindung durchgeführt wird: Der Ansatz eignet sich für vielerlei Einsatzzwecke.

Grundsätzlich handelt es sich um einen strategischen Ansatz, welcher konkret mit Inhalten zu füllen ist, um auch operative Aufgaben und Maßnahmen ableiten zu können. Neben dem Einsatz zur Generierung von strategischen, taktischen und operativen Maßnahmen bezüglich einer bestimmten Problemstellung oder eines zu bewältigenden Projekts ist Design Thinking eine profunde Methode, um eine neue Führungs- und Beratungskultur im Unternehmen, in der Beratung oder Agentur oder auch bei der Zusammenarbeit im Projektteam zu verwirklichen.

Die Führungskultur bei diesem Modell basiert auf flachen Hierarchien und ist deutlich vom dysfunktionalen bzw. negativen Führungsverhalten zu unterscheiden. „Empowerment“ ist eines der Schlagworte dieser innovativen Methode. Alle Teammitglieder werden dazu befähigt und aufgerufen, ihre Fähigkeiten sowie Erlerntes einzusetzen. Im Gegensatz zu den Grundgedanken der Effizienz und Kostenkontrolle werden Effektivität („das Richtige machen“) und „Value Creation“ eingesetzt, d.h. es wird ein Wertgerüst im Team gebildet, indem kreative und vor allem zielführende Lösungen von allen Teammitgliedern „kollaborativ“ entwickelt werden.

 

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